Nach einem langen Arbeitstag sind die Fiffis sehr bemüht mir zu zeigen, dass es jetzt endlich mal gut ist und sie dringend raus müssen. Es braucht nicht wirklich lange, mich zu überreden Feierabend zu machen. Auf dem Heimweg liegt “quasi” Knittkuhl – also warum nicht einfach mal hier spazieren gehen. Gegenüber dem Landgasthof Knittkuhl geht ein Weg Richtung Wald / Segelfluggelände, ich parke am Straßenrand. Die Hund haben einen enormen Bewegungsdrang und stürmen los. Die weiten Wiesen laden auch regelrecht dazu ein. Am Wochenende ist sicherlich immer was los hier. Jetzt begegnen mir aber nur ein Jogger, Spaziergänger andere Menschen mit Hund, und viele galoppierende Pferde. Ich folge einfach dem Weg. Geradeaus gehts in den Grafenbergerwald. Ich bleibe aber lieber am Waldrand und kreise einmal diese riesige Weide ein. Schafgeblöke ist zu hören. Der Weg führt mich runter ins Tal. An den Seitenrändern liegen gefällte Bäume. Schöne Geschicklichtkeitsübung für Paul und Theo. Schließlich sind wir hier ja auch einem ehemaligen Truppenübungsplatz, also können sie auch ein bisschen üben. Die Schafe sind mittlerweile zu sehen. Rechter Hand geht es wieder in den Wald hinein. Diesen Weg werde ich ein andermal ausprobieren und gehe linksrum. Die Schafe kann ich nun riechen. Theo zeihen die Schafe magisch an. Im Nähmaschinen Stechschritt gehts Richtung Geblöke. Die Schafe schauen Theo gelassen an, sie fühlen sie in ihrem eingezäunten Gehege recht sicher. Theo schreit, jault auf: er hat von dem Elektrozaun ordentlich einen gewischt bekommen und bleibt jetzt ganz dicht bei mir. Ist ihm alles nicht mehr so geheuer hier. Der Weg führt nun glaube ich in eine andere Richtung als ich gehen möchte, also folge ich einem kleinen Trampelpfad den Berg wieder herauf. Oben angekommen stehe ich wieder an meinem Ausgangspunkt – wir waren gut eine Stunde unterwegs und freuen uns jetzt aufs Abendbrot. Guten Hunger!