Direkt zu Anfang: ich habs. Fast gelesen, auf alle Fälle einigemale durchgeblättert und mir schon fast eine Meinung zum neuen Werk aus dem Hause Gruner+Jahr gebildet:
Gestern bin ich nach Feierabend noch schnell an den Ort des ersten Kontaktes zurückgekehrt – also ins örtliche Einkausparadis. Das hatte aber über Nacht alles paradisische für mich verlohren, denn die Zeitschrift dogs ist ausverkauft. Zuerst hatte ich kein Glück und dann kam auch noch Pech hinzu. So oder so ähnlich.
Kurzerhand beschließe ich erstmal die Hunde zu versorgen und anschließend mich um das doofe Zeitungs”problem” zu kümmern. Guter Plan! Mama geht mit Spazieren. Wir treffen zufällig Jutta mit Shaddy und Coffe, der dort gerade zu Besuch ist. Die Freude der vier Hundchen ist riesig. Dies erkennt man daran, dass sie abwechselnd, mal zusammen an meiner Mutter hochspringen, aufgeregt um sie rumschlawenzeln. Mama findet es gar nicht schön. Die Hunde sprinten nun wie verrückt die kleine Straße zum Wald auf und ab, natrülich mit einem tierischen Gebell. Für Nichthundeverrückte, sicherlich eher beängstigend, also trennen wir uns. Nach dem Spaziergang gehts noch schnell auf einen kurzen Stop zu Mama, denn sie hat lecker Hühnchen gekocht. Nicht für mich, aber für die Hunde. Schon wieder in Eile, halte ich wieder an einer Tanke. Die gleiche Tanke, an der ich gestern schon einen netten Auftritt hatte. Aber auch hier – keine Zeitschrift mehr. Tanke Nummer 2 hat ein noch größeres Sortiment an Zeitungen, aber auch keine dogs. Alle guten Dinge sind drei, denke ich. Und tatsächlich finde ich an Tanke Nummer 3 noch zwei Exemplare. Das erste hat schon ein kleines Eselsohr, als entscheide mich für das andere. Zufrieden fahre ich nun zu meiner Verabredung. Blätter unhöflicherweise das Heft schon einmal durch. Nach einiger Zeit bin ich aber doch etwas ungeduldig und will gehen. Ich muss doch so viel lesen. Im Bett liegend habe ich dann die Hälfte geschafft. Mein Eindruck bis jetzt:
Vielseitig. Frei nach dem Motto: “Hunde über alles! In allen Lebenslagen!”
Ein Magazin für alle die es auch so sehen, dabei ist es frei von einem gewissen “Fressnapf-Klischee”. Hier werden Hunde von ihrer schönsten Seite in Form von vielen wunderbaren und netten Fotografien gezeigt, es wird Aufklärungsarbeit geleistet und zur Verständigung zwischen Mensch und Hund beigetragen (für Leute die eine Sammlung aller auf dem Markt erschienen Hundebücher haben, sich nur profane Grundlagen). Die Zeitschrift sagt über sich selbst: Dogs ist emotional und literarisch, inteliigent und verspielt. Dogs will unterhalten, beraten und gut tun.
Hoch gesteckte Ziele. Ich hoffe es bleibt auch in der zweiten Ausgabe so.