Bei schönem Wetter kann ja jeder wandern
“Die” sind doof. “Die” sind nämlich schon oft ohne uns gewandert. “Die” haben schon viele Abenteuer überstanden – ohne uns. “Die” sind immer einer mehr. “Die” sind die Lieblingsplieten und Lieblingsluna, mit Pferdchen und Muli als Anhang. Diesmal hat es geklappt und diesmal bestreiten wir ein gemeinsames und großes Abenteuer: fünf Hunde, drei Menschen und zwei Equiden. Das ist eine bunte Truppe und sorgt sicherlich für Aufsehen. Also zumindest, wenn jemand draußen wäre und uns sehen würde. Da wir aber schon um sieben Uhr starten und es in strömen regnet, ist niemand unterwegs.
Die Sache mit dem Wetter … das ist immer was. Ein bisschen Regen geht schon in Ordnung, aber wir sind keine 10 Minuten unterwegs, da machen sich die ersten Mängel in unserer Regenkleidung bemerkbar. Nach einer halben Stunde mag niemand mehr von Regenkleidung als solcher sprechen. Wir sind naß bis auf die Haut. Also wir sind in dem Fall Tamina und Tine – und auf den Spruch “es gibt kein schlechtes Wetter – nur schlechte Kleidung” sind wir dann gerade auch mal nicht gut zu sprechen. Dennoch kann uns das fortwährende Naß nicht die Laune an unserem Abenteuer verderben. Wir haben uns lange nicht gesehen und eine Menge zu beschnacken. Wir schmieden bereits neue, weitere tolle Wanderpläne. Strammen Schrittes ziehen wir über Felder, Straßen und durch Wohngebiete, um wieder auf seltener befahrenen Feldwegen zu landen. Obstäume am Wegsrand laden trotz des schlechten Wetters zum verweilen ein, eine willkommene Ablenkung für Mensch und Tier. Unter einer Brücke machen wir ein kurzes Päuschen vom Regen und nutzen die Zeit für ein kleines Fotoshooting:
Dann müssen wir wieder raus in den Regen. Macht aber irgendwie nichts. Erstens sind wir ja schon naß. Zweitens ist das Ziel fest definiert und hat auch mir Wasser zu tun: Wir wollen zum Baggersee.
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