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Archiv: Februar, 2008

Ferien auf dem Bauernhof

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Mittwoch, 2008-02-27

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Hmmm…. lecker! :o)

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Mittwoch, 2008-02-27

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Bumerang für den Köter

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Mittwoch, 2008-02-27

Wooferang

Nicht jeder hat einen Theo zu Hause der notorisch alles anschleppt was er finden kann. Viele Hunde rennen vielleicht noch gerne hinter einem Stöckchen her, aber zurückbringen? Nö, das sollen Herrchen und Frauchen doch besser alleine machen. Aber Herrchen und Frauchen wären es nicht, wenn es auch für dieses Problemchen nicht eine adäquate Lösung gäbe: den Wooferang. Klingt toll? Ist es vielleicht auch. Der Wooferang hat die Form eines Bumerangs und sieht dabei noch aus wie ein Knochen. Wenn Du demnächst also das Stöckchen wirfst, kommt es mit ein bisschen Übung auch zurück- und falls kein Aboriginal in Dir steckt, kommt es zumindest in deine Nähe – und dann klappts vielleicht auch mit dem Schnuffi, der Wooferang zu Herrchen bringt?

Kamikaze Theo, meine Nerven!

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Mittwoch, 2008-02-27

Kultour mit den Lieblingskötern

Es frühlingt. Das klingt zumindest besser als wintlingt. Wintling- das habe ich letzten in der Zeitung gelesen soll ein Mix aus Frühling und Winter sein. Ist es doch morgens und abends noch winterlich kalt, strotz der Frühling tagsüber wo und wie er nur kann. Grund genug für uns endlich in die Wandersaison zu starten. Madame Shaddy hatte zwar schon heimlich geübt, Herrchen und Frauchen waren aber so begeistert, dass das Muttental noch mal Ziel einer Tour sein soll. Also Rucksack gepackt und auf zur Zeche Nachtigall. Für Geographie Legastheniker wie ich es bin: auf nach Witten. Thema heute wird unverkennbar Bergbau sein und wir werden auf der Route der Industriekultur wandern. Tour de Kultur – und das mit Hund. Natur, Kultur und Geschichte. Das klingt ziemlich viel versprechend. Also warum lange warten, die Zeche schauen wir uns auf den Rückweg an. Los geht es: wir wandern entlang der Straße bis zum alten Bethaus der Bergleute im Muttental. Unten Schmiede, oben Gebets- und Versammlungsraum.

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Nun geht es in den Wald – wir folgen dem Wanderweg A3. Nach wenigen Metern ein weiteres Zeugnis der Bergbaugeschichte. Eine Halde der Zeche Hermann. Hier wird schnell klar was wir auf unser Wanderung immer wieder erleben werden: fast unauffällig ordnen sich die Zeugnisse dieser ersten Zechen in die wunderschöne und abwechslungsreiche Landschaft. Fast beläufig warten Stollenmundlöcher, Göpelschächte, alten Zechengebäude und Stollen im Wald auf Besucher. An jeder Sehenswürdigkeit finden sich Tafeln mit ausführlichen Erklärungen zur Geschichte des Bergbaus im Ruhrgebiet.

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Die spinnen wohl. Paul hat zumindest keine Lust auf eine Fahrt im Kohlewägelchen

Wir folgen immer brav dem Wanderweg A3 und genießen den Frühling, die Sonne und dass wir endlich wieder unterwegs sind.
Theo scheint es heute sehr eilig zu haben, er rennt ziemlich weit voraus. Theo nerv nicht! Theo nicht so weit! Theeeooooo!
Die ersten Anmeldungen zum Picknick gab es schon im Auto, jetzt wird schon mal etwas konkreter Nachgefragt. Hunger! Aber wir brauchen ein schönes windstilles und sonniges Plätzchen. An der Zeche Renate wandelt sich auf einmal die Landschaft. Tannen machen hier den Wald aus. Es riecht ein bisschen nach Dr. Kneipps Kiefernadelbad. Und es geht steil bergauf. Kein Wunder, dass wir, oben anegekommen, aus der Puste sind. Schließlich waren wir ja auch lange nicht unterwegs. Uns kommen zwei, drei überforderte Eltern mit glücklichen Kindern auf störrischen Ponies entgegen. Um sie nicht noch mehr zu überfordern, warten wir einen Moment.

Unterhalten werden wir von einer Jugendgruppe des THWs, die merkürdige Übungen im Wald machen, zudem Steine und Wassereimer auf Baren, wie verletzte durch die Gegend tragen. Droben aufm Berg wartet eine alte Feuerwache auf uns. Eigentlich schaut sie eher wie ein Aussichtsturm aus. Kaum gedacht liest Jutta auch schon vor: [ "...Vorbei geht es an einer seltsam anmutenden Feuerwache - tatsächlich war der Turm 1926 als Aussichtsturm geplant und ob man es glauben will oder nicht, in das Gerätehaus passen tatsächlich zwei Wagen! Allerdings sind die Tage der Wache gezählt und es wird andernorts ein neues Gerätehaus errichtet"/ Ruhr guide] Siehste, da haben wir es doch.
Der Weg führt uns nun wieder bergab ins Ruhrtal. Langsam kommen uns Zweifel auf, ob wir wirklich, wie geplant, 4-5 Stunden unterwegs sein werden. Denn Shaddy fängt an, sich auszukennen – schließlich war sie letzte Woche ja schon mal hier. Vorbei an der Borbecker Mulde finden wir ein super Platz für unsere Jause. Mitten im Wald bietet uns ein zersägter Baum genügend Sitzgelegenheit für die sensationell großen Brote für die Pause. Das der Platz toll ist dachten sich wohl auch Herr und Frau Reh, die uns aus einem Ilexstrauch vielleicht 25 m oberhalb unserer Sitzgruppe beobachten. Aber kein Grund irgendwie in Hektik zu verfallen. Im Gegensatz zu mir, denn vor Schreck, die Hunde könnten die Rehe entdecken, verschütte ich erstmal die Getränke und veranstalte Chaos. Die Hunde haben zum Glück nur Augen für die Brote.
Da es doch recht Kühl ist bleiben wir nicht allzulange und gehen, frisch gestärkt, weiter unseres Weges. Etwas erstaunt stellen wir fest, dass wir bereits die Burg Hardenstein. Schnell ein Foto von den Hunden: auf der Mauer auf der Lauer.

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Das dachte sich auch der liebe Kamikaze Theo, der kurzer Hand die Mauer runterspingt. Herzinfakt! Ist die Mauer doch locker 2,50 m oder mehr hoch. Den Flug zu Boden nehme ich in Zeitlupe war. Wenn er aufkommt hat er bestimmt mindestens einen Knochen gebrochen. Unten angekommen humeplt Kamikaze Theo tatsächlich zwei, drei Schritte. Theo schnüffelt läuft, schnüffelt und bleibt – wie sollte es auch anders sein an einem Kackhaufen stehen. Dieser Hund! Ich renne um die Burg, um Theo unten abzuholen. Derweil versucht der Blödmann die Mauer wieder hochzuspringen. Wo man runter kommt, muss man ja auch wieder raufkommen. Immerhin ist die Freude groß, als ich ihn aus diesem Dilemma erlöse und ihn den Weg zum Rest des Rudels zeige. Die Jugentruppe vom THW ist auch auf der Burg zugegen, Steine und Wassereimer hätten dann, im Falle eines Falles durch Theo ersetzt werden können. Kurz Luft holen, tief einatmen. Weiter gehts. Nun sind wir auf der Suche nach einem Gesicht, dass in die Felswand gehauen wurde. Ein Trampelpfad verrät den Weg zum Gesicht. Schließlich nähern wir uns wieder der Zeche Nachtigall. Ein Besuch hatten wir ja bereits vor der Wanderung verabredet. Das schöne ist, die Hunde sind in der Zeche erlaubt. Diese Chance lassen wir uns nicht entgehen und erkunden die Zeche und Ziegelei Nachtigall. Welch ein Abenteuer für Mensch und Hund.
Rundum ein schöne und abwechslungsreiche Runde, die ruhig etwas länger hätte dauern können.

Startpunkt: Zeche Nachtigall, Witten Wanderweg A3, Dauer ca. 2 Std
Zeche Nachtigall: Eintritt ca. 2,50 EUR Hunde erlaubt. Sonderführungen in einen Stollen nur zu festen Zeiten. Mehr Bildchen von der Tour gibt es hier.

DAILY: Wir warten! Bis wir abgeholt werden!

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Dienstag, 2008-02-19

Bushalte

 

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