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Archiv: August, 2008

Hut up!

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Donnerstag, 2008-08-28

Filzige Angelegenheit

… neulich im Internet …

Wie sollte ein Dackel anders heißen als Basti, eine weiße Pudel Dame kann keinen besseren Namen als Wanda haben und als Basset heißt man natürlich Sir Henry. Basti, Wanda und Sir Henry zeichnen sich als wunderbare Begleithunde aus, denn sie sind aus Merinowolle angefertigt und handgefiltz. Man sollte sie allerdings nicht unterschätzen, denn wie im echten Leben sind sie natürlich unterschiedlich groß. Das Mitbringsel von Deinem nächsten Berlinbesuch bringst du dann von Hut up in den Hackeschen Höfen mit.

Arthrose beim Hund

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Donnerstag, 2008-08-28

Aua das tut weh …

Arthrosen sind eine Verschleißerkrankung der Gelenke. Grundsätzlich kann jedes Gelenk im Körper deines Hundes von Arthrose betroffen sein,häufig sind es aber die gewichtstragenden Gelenke wie z.B. das Kniegelenk oder Hüftgelenk.
Meist durch Überbelastung, Fehlstellung oder Verletzung und dem Missverhältniss zwischen Tragfähigkeit und Belastung wird Knorpelgewebe im Gelenk abgenutz. Die mechanische Dämpfungsfunktion der Knorpelschicht wird schlechter, der unter dem Knorpel gelegene Knochen wird vermehrtem mechanischen Stress ausgesetzt. Auf diesen Stress reagiert der Knochen mit einer Verdichtung seiner Binnenstruktur, knöcherndes Material lagert sich anstelle des Knorpels ab. Schreitet der Verschleiß der Knorpelschicht weiter voran, beginnt der Knochen sich zu verformen: der Organismus versucht die Auflagefläche für das Gelenk zu verbreitern. Im Verlauf des Knorpelabbau kommt es zu einer Verkettung von mechanischen und biochemischen Faktoren, die Entzündungsprozesse begünstigen. Das zerstörte Knorpelgewebe selbst ist Entzündungsursache, welches zu weiterem Knorpelabbau führt. Ein Teufelskreis. Dein Hund hat in diesem Stadium schon schmerzen, die er still erträgt, Dir aber durch bewegungsunlust, zeitweise Lahmheit, “Klamm” gehen nach dem Aufstehen (Anlaufschmerzen) und andauernde Lahmheit deutlichst zeigen wird.
Eine weitere gesundheitliche Folge der Arthrose ist häufig eine schmerzbedingte Schonhaltung zugunsten des betroffenen Gelenkes, was allzuhäufig zu einer Überbelastung an andere Stelle führt und Du ahnst das Szenario wahrscheinlich schon unter Umständen eine neue Athrose begünstigen kann … Tja und nun? Was tun, wenn mein Lieblingsköter Arthrose hat?
Arthrose ist nicht heilbar, weil der Gelenkknorpel eben nicht nachwächst. Nur ein operativer Gelenkersatz birgt die Chance auf eine Wiederherstellung der schmerzfreien Gelenkbeweglichkeit – und das auch nur bei gutem also komplikationslosen Verlauf.

Hat Dein Arzt bei deinem Hund durch Röntgen eine Arthrose festgestellt wird er sicherlich eine geeignete, schmerzlindernde Therapie vorschlagen: über die Ernährung und Nahrungseränungsmittel, Schmerz- und Bewegunstherapie usw. Damit fängt das Problem meistens an, für zweibeinige Arthrosepatienten werden auf dem deutschen Markt zur Zeit über 200 Behandlungsmöglichkeiten angeboten. Der Markt für den Hund ist da sicherlich etwas überschaubarer. Wer die Wahl hat, hat die Qual und muss für sich in Absprache seines Arztes die geeignete Therapie für den kranken Lieblingsköter finden.
Auch wenn durch eine Arthrose der Bewegunsapperat beeinträchtig hat hat Sport einen regenerativen Einfluss. Der Grundsatz sollte hier aber immer heissen: viel Bewegen wenig Belasten und schon gar nicht überbelasten. Fließende Bewegungen, die gleichmäßig das Gelenk beanspruchen sind ratsam.

Chinesisches Sprichwort

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Sonntag, 2008-08-24

Fernöstliche Weisheit

“Der faule Hund bellt seine Flöhe an, der auf der Jagd dagegen spürt sie nicht.”

Trendhunde 2007

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Samstag, 2008-08-23

Für die Statistik-Fans

Um es kurz zu machen: Bosten Terrier, Australian Shepherd und braune Labrador Retriever verzeichnen die höchste Geburtensteigerung, der beim VDH in 2007 gemeldeten Züchter. In Hundekreisen ist Modehund ein Schimpfwort, denn nur allzuhäufig geht bei steigender Nachfrage die “Produktion” Welpe auf Kosten der Hunde. Für den schnellen Euro, werden da Hunde verpaart, die man nicht verpaaren sollte. Der Uninformierte Welpenkäufer ist dann meist der Dumme. Wer jetzt aber meint Australian Shepherds, Bosten Terrier seien an jeder Straßenecke zu finden irrt, denn die beliebteste Hunderasse ist immer noch der Deutsche Schäferhund. Im Jahr 2007 haben 16.868 Welpen dieser Rasse das Licht der Welt erblickt. Deutsch Drahthaar ist mit 3.377 Welpen auf Platz drei zu finden, dich gefolgt von den “Labbies” mit 2.451 Welpen. Der Australien Shepherd verzeichnet im VDH 413 und der Bosten Terrier 238 Hundebabies.
Ach kurz erwähnt sei auch noch dass der für in seinem Bestand als bedroht geltende Teckel über die Jahre gesehen eine zwar eine sinkende Welpenzahl verzeichnet, mit 7.120 aber immer noch zu der zweit beliebtesten Hunderasse in Deutschland zählt.
Die Gesamtwelpenzahl geht im Vergleich über die letzten 9 Jahre allerings zurück. 1998 gab es noch 106.815 gemeldete Welpen beim VDH, 2007 sind es nur noch 89.604

Nicht in diese Statistik fließen ein, dass es andere Zuchtverbände gibt und natürlich viele Hunde die ohne Papiere gezüchtet und verkauft werden.

Mit dem Lieblingsköter im Revier (2)

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Freitag, 2008-08-22

Unerwartete Schwierigkeiten bei der Ausbildung

Nachdem nun also meine heute zweijährige Deutsch-Kurzhaar Hündin einzog, war bei den an einen Jagdgebrauchshund gestellten Anforderungen von Anfang an klar, dass es nicht einfach werden würde. Denn im Feld, Wald und am Wasser muss der Hund zeigen, dass er Wild finden will und kann, jedoch permanent im Gehorsam stehen und abgerufen werden können. Findet er geschossenes Wild, muss er dieses ohne Abschweife und weiteres Einwirken seinem Führer bringen. Es gilt also einerseits, die Jagdpassion des Hundes zu fördern, anderseits darauf zu achten, dass man diese durch guten Gehorsam kontrollieren und in die erwünschten Bahnen lenken kann. Schließlich soll aus einem Jagdhund kein wildernder Hund werden.

jagdhund-welpe.jpg
Im Alter von vier Monaten mit Wild

Was allerdings nicht vorhersehbar war, waren die Komplikationen im Alltagsleben. Die jagdlichen Übungen mit Wild oder künstlichen Duftstoffen machte bzw. mache ich auch heute nur dort, wo ich im Revier willkommen bin und sich der Publikumsverkehr begrenzt hält, um jegliche Diskussionen mit anderen Hundehaltern über den Sinn einer jagdlichen Führung eines Hundes im Keim zu ersticken. Aber auch bei normalen Gehorsamsübungen auf den täglichen Spaziergängen kam mir ein Schwall von Aggressionen entgegen, wenn ich meiner damals noch sehr jungen Hündin nicht erlaubte, hinter irgendetwas hinterher zu hetzen. Egal ob es nun die kleinen Vögelchen waren, denn da läuft der eigene Hund ja so schön und der Halter braucht sich selbst nicht so viel zu bewegen oder der Ball aus der Schleuder war. Wie ich denn nur so streng zu meinem Hund seien könnte, der braucht doch seinen Freiraum, etc. …. Außerdem müsse doch auch ihr Hund endlich mal spielen und da wäre meiner doch jetzt genau der richtige Partner. Nur um das richtig zu stellen, auch mein Hund hat ihre Freiräume und darf mit anderen herumtollen, allderdings gibt es eine klare Trennlinie zwischen Arbeit und Spaß. Begegne ich heute den gleichen Hundehaltern, höre ich immer Sätze wie : Die hört aber gut…. oder …wär das schön wenn meine auch so hören würde…und mehr in dieser Richtung. An die Begegnungen früher scheinen si e sich dann nicht mehr zu erinnern. Und egal wie man seinen Hund erzieht oder mit welchem Ziel man ihn ausbildet oder auch nur artgerecht beschäftigt …. konsequent muss man sein.

 

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