Schneetag!
Wahlversprechen
Es liegt kaum einen Tag zurück, als Amerika erneut Geschichte geschrieben hat. Barak Obama wird 44. Präsident der Vereinigten Staaten der unbegrenzten Möglichkeiten. Seinen Kindern hat er nach der Wahl einen Welpen versprochen.
Und nun sorgt eine ungewohnte Debatte für Schlagzeilen: So kann man Lesen dass die Frage nach der Herkunft – also der Frage nach Heim oder Züchter bereits zu einer kleinen Staatsaffäre geworden sei. Ein netten Überlick über die First Dogs der amerikanischen Geschichte gibt es hier
Ich brauch mehr Licht
Es ist egal, wie sehr ich mich auch anstrenge, aber seitdem die Tage deutlich kürzer geworden sind, schaffe ich es nicht, mehr als eine Hunderunde bei Tageslicht zu gehen. Sicherlich, man gewöhnt sich daran, dass Tageslicht eine Phänomen ist, die man nur von einem Blick aus dem Fenster kennt. Schön ist das nicht. Auch der Versuch mir einzureden, dass eigentlich gar nichts dabei ist, im Dunkeln spazieren zu gehen, zeigt manchmal Wirkung. Erstaunlicherweise gibt es bei mir einen Unterschied zwischen morgens und abends im Dunkeln gehen besteht. Ein klarer Fall von der Macht der Psyche. Um diese zu Hintergehen gibt es allerdings noch eine Möglichkeit: Frei nach dem Motto “Ich geh im Dunkeln, wo es gar nicht Dunkel ist” … suche ich nun eure schönsten Runden. Anders gesagt: Wo gibt es die schönsten Abendrunden für die dunkle Jahreszeit?

Wo gehst Du mit deinem Lieblingsköter? Teil es uns über die Kommentarfunktion mit, die besten Runden werden dann später unter Lieblingswege veröffentlicht.
… wenn ich es nicht erlebt hätte würde ich es nicht glauben können …
Wenn man schon länger Hunde hat, sind einem schon öfter irre oder auch ignorante Hundehalter begegnet und aus den Blickwinkeln der Gegenseite ist man in der einen oder anderen Situation mit Sicherheit auch selber schon so betitelt worden.
Einem Hundehalter ist es allerdings gelungen, beides in unbeschreiblichem Maße an den Tag zu legen:
Während einer meiner Spaziergänge Ende Oktober auf den Feldern rund um Obschwarzbach fällt mir ein Hund auf, welcher in einem nahe liegenden Waldstück fleissig stöbert. Da es sich um eine Hunderasse handelte, welche gelegentlich auch zur Jagd eingesetzt wird, kam bei mir direkt die Vermutung auf, hier übt der Revierinhaber für eine der anstehenden Herbstprüfungen. Aber weit gefehlt. Die Hündin, wie sich später heraus stellte, unterbrach ihr Stöbern als sie mich sah und näherte sich mir und meinen beiden Hunden. Sie zeigte Interesse an meinem Rüden und zickte ein wenig meine Hündin an. Von einem Hundeführer war weit und breit nichts zu sehen. Also hielt ich mich noch einige Zeit in der Gegend auf – ohne Erfolg. So langsam wurden die Kreise der Streunerin wieder größer, aber sie behielt dennoch Blickkontakt zu mir. Als offensichtlich war, dass sie alleine unterwegs war, packte ich meine Hunde in das in der Nähe geparkte Auto und fing nach einiger Zeit und mit ein bisserl Mühe den Hund ein.
Bis zu diesem Zeitpunkt hatte die streunende Hündin auch schon die Strassen in der Siedlung erkundet, Gott sei Dank ohne irgendwelche ernsteren Konsequenzen. Es war immerhin gut eine halbe Stunde seit unserem ersten Zusammentreffen vergangen. Ein paar dazukommende Hundehalter äusserten einen Verdacht, zu welchem Hof der Hund gehören könnte; leider stellte sich dieser später als falsch heraus. Es wurde langsam dunkel und endlich hatte mein Handy wieder ein Netz und ich rief bei Tasso an. Rund eine viertel Stunde später rief mich dann ein total entspannter Hundehalter mit den Worten ” Ich habe gehört, sie haben meinen Hund ? ” an.
Er würde auf einem der Höfe in der Umgebung wohnen und ich solle doch den Hund einfach wieder laufen lassen, der würde schon wieder nach Hause finden.
Da bin ich dann ein wenig aus der Haut gefahren und fragte ihn, ob es für ihn normal wäre, dass sein Hund hier selbständig zur Jagd geht und nebenbei vielleicht auf den befahrenen Straßen Unfälle verursacht. Auf Grund meines, dann wohl nicht mehr so freundlichen Tonfalles, erklärte er sich dann doch noch dazu bereit, sich auf den Weg zu machen und seinen Hund zu holen. Bis er dann endlich eintraff, hatte seine Hündin auch fleissig weiterhin alle paar Meter markiert und als ich dann noch die “Unverschämt” besaß ihn zu fragen, ob es vielleicht seien könnte, dass die Hündin auch noch läufig werden könnte oder vielleicht auch schon sei, wurde das auch noch bejaht.
Ohne ein Wort des Dankes packte der Besitzer der läufigen Streunerin dann diese in sein Auto und machte sich aus dem Staub.
Das sein Hund einen Verkehrsunfall hätte verursachen können, Wild reißen oder auch “nur” ungewollt gedeckt hätte werden können, schien ihn ziemlich kalt zu lassen.
Da stellt sich mir doch nur die Frage, war der Kerl einfach nur ignorant oder aber so irre, daß ihm so oder so nicht mehr zu helfen wäre. Vielleicht sogar beides…?
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