Archiv: Dezember, 2008
Zuckerhunde
… neulich im Internet …
Wusstest Du, dass es cirka 40.000 zuckerkranke Hunde und Katzen in Deutschland gibt?
Zu diesem Thema gibt es eine wunderbare Seite: Zuckerhunde. Das Projekt will über neue Wege im Diabetesmanagement aufklären und Zuckerhundebesitzer, Haustierärzte und Diabetes-Experten miteinander vernetzen.
Sei schlau, schau schnell vorbei.
Der Lieblingsköter fokussiert
Ein eintägiger Einführungskurs in die Fotografie für Hundehalter
- Das ideale Weihnachtsgeschenk für Hundefreunde.
Seit dem digitalen Fotozeitalter wird das tägliche Leben vom „Knipsen“ geradezu begleitet. Dieser Kurs soll den sicheren Umgang mit dem eigenen Equipment schulen und das bewusste Fotografieren zum Ziel haben, um mit den hier vermittelten Tipps und Tricks Bilder zu erschaffen, welche man gestern noch bewundert und sich nicht selbst zugetraut hätte.
Der Lieblingskoeter-Fotokurs richtet sich an Hundehalter die gerne fotografieren und nicht an erster Stelle an Fotografen, welche gerne einen Hund fotografieren möchten. Mit anderen Worten, der theoretische Teil wird sich im Hintergrund halten während das praktische Fotografieren der Hauptbestandteil ist.
Mit dem gemeinsamen Abendessen in einem Event-Hof, die Hunde können natürlich mitgenommen werden, beginnt nun auch der theoretische Teil. Hier werden wir gemeinsam die am Tage erstellten Bilder auf einem Großbildfernseher besprechen.
Der Kurs wird von einem professionellen Fotografen geleitet.
Zeitdauer : 10.00 – 17.30 Uhr Fotokurs inkl. Einstündiger Pause
Ab 18.00 Uhr gemeinsames Abendessen
Kosten : 119 Euro pro Teilnehmer inkl. Abendessen ( Getränke nicht inklusive)
Bloß kein Neid
Hunde können neidisch sein
Laut einer wissenschaftlichen Studie um Friedericke Lange an der Universität Wien reagieren Hunde sehr sensibel auf ungerechte Belohnung. Die Schlußfolgerung aus diesen Beobachtungen heißt also: sie können Neid empfinden. Bislang waren solche rein über den dirketen Futterneid hinausgehende Neid- und Eifersuchtsgefühle nur von Primaten bekannt. Aber anders als bei Affen oder Mensch können die Hunde wohl Feinheiten ungerechter Behandlung nicht unterscheiden.
Während des Versuches sollten zwei Hunde jeweils einer Person ihr Pfötchen reichen. Ein Hund bekam immer eine Belohnung, egal ob er seine Aufgabe ausgeführt hatte oder nicht. Der zweite Hund ging trotz “Pföteln” leer aus. Nach einer Weile verweigert der benachteiligte Hund dann die “Zusammenarbeit”. Egal war für den Benachteiligten Hund übrigens, ob sein tierischer Kumpel mit Wurst oder Brot belohnt wurde, allein die Tatsache dass er belohnt wurde war ausschlaggebend für die Verweigerung.
Leider habe ich auf die Schnelle keinen Link zu einer Veröffentlichung der Studienergebnisse, Methodik usw. gefunden. Wie bei jedem Versuchsaufbau sollte natürlich auch hier immer kritisch hinterfragt werden. Testet der Versuch wirklich was er vorgibt zu testen. Ausdrücke in dem Bericht wie “argwöhnisch beäugen” und “beleidigt sein” finde ich für die Zusammenfassung eines wissenschaftlichen Textes eher unangebracht. Schwer genug Neid klar genug zu definieren.
Aber dennoch hier mal eine paar subjektive Erlebnisse aus der Praxis:
Übe ich oder jemand anders mit Paul Sachen wie z.B. Pfötchen geben sitzt Theo daneben und versucht sich immer ein bisschen mehr in den Vordergrund zu drängen. Die Sabberfäden laufen dabei aus seinem Mund. Er hat Ausdauer und zeigt bei nicht Beachtung sein ganzes Repertoire an Kunststücken und produziert reichlich Speichel. Ist Theo hingegen an der Reihe. Versucht Paul auch erst mal mitzumachen. Erfolgt keine Belohnung gibt er sehr schnell auf. Meine Interpretation war allerdings nicht dass Paul neidisch ist, sondern einfach nur ökonomisch: was soll er sich auch “zum Affen” machen, wenn nicht mal ein Leckerchen dabei rumspringt? Aufwand und Entlohnung stehen hier in keinem für Paul attraktiven Verhältnis. Auf Theo trifft das auf Grund seiner Verfressenheit offensichtlich nicht zu. Er ist bereit viel mehr für eine kleine Belohnung zu investieren. Motivation kann eine weitere Rolle spielen, das Verhalten in einer solchen Situation weiter zu zeigen oder eben abzubrechen.
Wunschzettel
Liebes Christkind,
Wir sind Paul und Theo, die Lieblingsköter. Dieses Jahr waren wir sehr artig, haben keine gröberen Untaten angestellt und überhaupt ist “pfegeleicht” unser zweiter Vorname. Deswegen wünschen wir uns:
ein Jahr lang jeden Morgen ein Leberwurtschnittchen,
ein Jahr lang jeden Mittag ein Schweineohr,
ein Jahr lang jeden Abend ein Leberwurtschnittchen,
Vielen lieben Dank im voraus.
Schöne Adventszeit
Paul & Theo






