lieblingsköter.blog | blog.lieblingskoeter.de

Archiv: Februar, 2009

Wenn “übergewichtig” geschmeichelt ist …

0
Mag ich
Freitag, 2009-02-27

Es gibt eine Studie des Instiutes für Tierernährung der Uni München über die Eigenschaften der Tierbesitzer übergewichtiger Hunde. Vereinfacht und zusammenfassend kann man wohl sagen: Wie der Herr so´s Gescherr.

Im Freundes und Bekanntenkreis kann ich auch immer wieder feststellen, dass es offenbar ein echtes Bedürfnis gibt die Tiere zu füttern, ihnen etwas gutes tun zu wollen.
Die Dimension die der Hund im folgenden Video angenommen hat ist erschreckend. Ohne die Leute verurteilen zu wollen, aber das hat sicherlich nichts mit Tierliebe zu tun.


[via ashility]

Achim Achilles vs. Hunde im Wald

0
Mag ich
Freitag, 2009-02-27

… neulich im Internet …

Jogger und Hunde bzw dessen Besitzer sind zwei Spezies die sich den gleichen Lebensraum teilen müssen. Sie werden nicht gefragt, sie wollen auch eigentlich gar nicht, aber jeder scheint den Anspruch den Wald für sich allein gepachtet zu haben. Die Ansicht eines Joggers findet man in dem sehr amüsanten Artikel in der Kolumne Achilles´Verse “Hooligans auf vier Beinen“. Sagen wir, es ist sehr engagiert geschrieben … seitdem lebt die Verse Achilles allerdings noch gefählicher als er es als Jogger ohnehin tut. Wer mit diskutieren will schaut am Besten hier … Aber immer schön sachlich bleiben, bitte!

Zirkus Zirkus

0
Mag ich
Sonntag, 2009-02-08

Irina Markova

Hüten auf australisch

0
Mag ich
Sonntag, 2009-02-08

Italienische Hirtenhunde schützen Pinguine

Wer an Australien und Hüten denkt, denkt automatisch an unzählige Schafe und Kelpies. In Australien hüten aber auch Hirtenhunde Pinguine.
Wie die Gruppe der Maremmen-Abruzzen-Schäferhunde auf die kleine Insel vor der Südküste Australiens gekommen sind, ist nicht erwähnt, auch nicht wie die Tierschützer auf die Idee gekommen sind gerade diese Hunde einzusetzen, fest steht aber dass auf Middle Island Maremmaner Zwergpingunie bewachen. Also eigentlich nicht nur bewachen, sondern vor dem austreben bewahren. So jetzt aber erstmal alles der Reihe nach:

Auf der kleinen Insel lebt eine Kolonie Zwergpinguine, deren Bestand innerhalb weniger Jahre von über 1000 Tieren auf etwa 100 Tieren gesunken ist. Wird eine Population zu klein, ist sie in ihrem Fortbestand bedroht. Es gab viele Versuche seitens engagierter Tierschützer die Tiere vom austreben zu schützen. Aber erst seit die Tierschützer die italienischen Hirtenhunde einsetzten, steigt der Bestand wieder. Die italienischen Hirtenhunde schützen die Kolonie vor Füchsen und anderen Raubtieren.
Sie bellen, wenn andere Tiere sich nähern, und die Tierschützer beobachten tatsächlich weniger Füchse in der Nähe der Pinguine. Die Füchse riechen die Maremmen und nähern sich nicht.

Schöne und ungewöhnliche Tierschutzmaßnahmen – am anderen Ende der Welt steht eben alles auf dem Kopf …

Knigge für Lieblingsköter (3)

0
Mag ich
Donnerstag, 2009-02-05

Für das Beste im Hund – Manieren to go

Es gibt Situationen im Leben, auf die man gut und gerne verzichten mag. Worüber Nicht-Hundehalter lächlen und sich ironisch “sicher” oder aber genauso ironisch “natürlich” denken mögen, Hundehalter aber im Laufe eines Hundelebens wirklich in die Situation kommen und dann sagen müssen “… das hat er ja noch nie gemacht …”

Ein kleines Malheur z.B. kommt ja schließlich in den besten Rudeln vor. Und obwohl man selber ja nicht Schuld ist, an der kleinen gelben Pfütze, fühlt man sich unangenehm, peinlich berührt … aber Stoffwechselaktivität ist nun mal ein Kennzeichen von Leben und das Teilen wir nicht nur mit den Lieblingskötern. Also alles höchst biologisch und total normal.

Paul hat ganz zu Anfang unserer gemeinsamen Karriere eine ziemlich böse Woche gehabt. Zu Beginn dieser unvergesslichen Woche hat er bei einer Freundin auf dem Teppich – direkt unter einem Flügel – gepieselt. Vorher waren wir drei Stunden mit den Hunden spazieren gewesen. Der Kamin prasselte, wir wollten uns aufwärmen, was warmes trinken, nur Paul war außer Rand und Band. Und ich, offensichtlich nicht in der Lage sein Verhalten richtig zu deuten. Himmel, war mir das peinlich. Wie kann mein Hund auf den Teppich schiffen und dann natürlich gerade unter den schönen Flügel, auf den guten Teppich. Der Vater meiner Freundin, Musiker von Beruf, wird seine wahre Freude haben.
Peinlich berührt sein ist allerdings kein Verhalten, was die Teppichbesitzer in so einer Situation sehen wollen. Hier ist Aktionimus gefragt. Keine Falsche Scheu, sondern schnell ran ans sauber machen.
Mein Glück in dieser Situation war, dass dort im Haushalt auch Hunde leben und ein gewisses Maß an Gelassenheit diese Situation extrem entspannte. Innerlich war es mir noch Wochen unangenehm.
Wie gesagt, sind wir schnell wie der Blitz in die Küche geeilt, um Utensielen zur Beseitigung der Dinge zu beschaffen, die nicht auf den Teppich gehören. Je nach Teppichqualität ist das ein schweres Unterfangen. Da kann unter Umständen noch nicht mal eine professionelle Teppichreinigung helfen. Dann muss ein neuer Teppich her. Was man kaputt macht, muss man wieder in Ordnung bringen – ob Fall für die Hundehaftpflicht oder nicht.
Eine Woche später hat Paul bei einer Probestunde Discdogging auf die Jacke eine Kursteilnehmerin markiert. “Spitzenhund”, den ich mir da angeschafft habe, war mein Gedanke während ich sofort zu der Dame hin rannte, um mich zu entschuldigen. ” … ich kaufe Ihnen auch neue Jacke… Ich bringe sie in die Reinigung … ” Sowas in der Art, hab ich in meinem Schockzustand gefastelt. Auch hier hatte ich wieder Glück, die Dame sagte ” Alles halb so wild, ihr wär das auch schon mal passiert” und damit war das Thema für sie gegessen und ich alleine mit meinem Scham. Pauls Pinkelphase war damit beendet.

Folgendes Beispiel ist einfach ohne Worte- aber leider schon erlebt: Eine junge, sechsköpfige Familie hat sich ihr Familienidyll mit einen kleinen Malteser perfektioniert. Im dritten Stock wohnend, ist der Weg bis vor die Haustür bisweilen zu lang für den Welpen. Der kleine Malteser verrichtet sein Geschäfte mit Not und Vorliebe im Hausflur. Das hat sich bis heute, wo der Hund gut ein halbes Jahr alt ist, nicht geändert. Das eigentlich schlimme ist aber, dass die Familie es nicht für nötig hält die Seen und Berge des Hundes zu entfernen, den Hausflur zu säubern. ” Das trocknet doch ” bekommt man als patzige Antwort von einem Dreikäsehoch. Der Hausflur bleibt also verdreckt. Dieses Verhalten in vielerlei Hinsicht ist sehr weit von Benehmen und unerreichbar von gutem Benehmen entfernt.

Wenn die “Versehen” noch größer werden:
Der Gasthund einer Freundin hat neulich – die nicht ganz klassiche Variante – nicht den Mantel einer feinen, älteren Dame angesprungen, sondern einfach in den unheimlichen, großen Daunenmantel geschnappt. Glück im Unglück, denn der Gast hatte es wirklich nur auf die Daunen abgesehen und die Freundin reagierte geistesgegenwärtig. Ein Unding, da waren sich beide Parteien sofort einig.
Die Adressen wurden ausgetauscht, falls der Mantel Schaden genommen haben sollte. Es wurde sich nochmals entschuldigt, versucht zu erklären. Solch Situationen behalten dennoch stehts einen faden Beigeschmack.
Oft verstehe ich den Hundehalter in so einer Situation nicht, der dann patzig wird nicht. So etwas gehört sich einfach nicht. Fertig aus. Halter haften für ihre Hunde. Ende der Durchsage. Ich glaube die Situation ist nur dank der schnellen Reaktion der Gasthundehalterin und der Tatsache, dass durch das Vorwegnehmen der “Unmöglichkeit” des Verhaltens seitens des Hundes ohne weiteres Nachspiel so ausgegangen. Durch das eigene Verhalten hat man immer ein Stück weit in der Hand, wie solche Situationen ausgehen.
Ein anderer Fall, wo zwei gepflegte Zaunfeindschaften sich an der Leine begegnen sollten. Der eine auf der einen Straßenseite der andere auf der gegenüberliegenden. Gerade als das Hundetheater anfangen sollte, wollte ein Jogger überholen, als genau in dem Moment der eine Hund in den Jogger sprang, weil er auf den entgegenkommenden Hund, der ebenfalls schon ins Ende der Leine sprang, los wollte.
Zur Folge hatte es eine Anzeige, ein Bußgeld, ein Wesenstest für den Hund und so weiter. Jogger und Hundehalter ist sicherlich ein besonderer Fall, aber auch hier bin ich mir sicher, dass das Verhalten nach der Kollision, entscheidend für den Verlauf der Geschichte war.
Leider muss man ja sagen, das viele Hundehalter sich da selbst im Weg stehen und sich nicht wundern dürfen, warum ihr Image so schlecht ist. Allerdings gibt es auch viele Idioten unter den Joggern. Wenn ich weiß dass der Hund in bestimmten Situationen Probleme macht, muss man immer ein bisschen aufmerksamer sein als der Rest.

Gutes Benehmen öffnet Türen und Herzen. Wenn der Hund also etwas anstellt was sich gemeinhin nicht gehört, bedeutet für mich gutes Benehmen es einfach zugeben zu können und sich zu entschuldigen. Wenn der Hund aus was für eine Motivation heraus auch immer einen fremden Gegenstand beschädigt, einfach ersetzten, nicht rumdiskutieren oder schlimmer noch versuchen zu vertuschen. Und wenn der Hund kleine Geschenke an seine Umwelt macht, wenn es dort nicht hinpasst ist es selbst redend dass man es weg- und sauber macht.

 

You need to log in to vote

The blog owner requires users to be logged in to be able to vote for this post.

Alternatively, if you do not have an account yet you can create one here.

Powered by Vote It Up