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Archiv: April, 2010

Mit dem Hund in der Bretagne – Teil 1: Die Anreise

3
Mag ich
Donnerstag, 2010-04-22

Schnee war für unseren geplanten Anreisetermin angesagt. Nach einem schweren Winter hatte sich Anfang März gerade ein wenig Frühling gemeldet, da wollte der Winter wiederkommen. Bis zu 20 cm Neuschnee wurden angesagt und es war fraglich, ob wir mit unserer Nachtfahrt ans Ziel kommen würden.

Daher wurde alles umgeworfen und wir fuhren schon nachmittags gegen 15.30 Uhr los. Zwölf Stunden vor dem geplanten Start! Rückblickend betrachtet, erwies es sich dann als richtige Entscheidung. Eine Stunde nachdem wir Wuppertal verlassen hatten, ging dort der Schneesturm los. Meine Eltern bekamen das Chaos am Samstag auf ihrer Reise an die Ostsee richtig mit. Wir sahen nur ein paar kleine Flocken in den Ardennen, die uns aber nicht aufhalten konnten.

Da wir ja genügend Zeitpolster hatten, ließen wir es recht ruhig angehen. 841 Kilometer lagen vor uns bis zu unserer Ferienwohnung in Mont Dol. Deutschland ließen wir sehr schnell hinter uns und erreichten Belgien. Leider sind dort die Straßenverhältnisse miserabel. Dementsprechend war die Höchstgeschwindigkeit bei uns maximal 100 Stundenkilometer, denn selbst im großen Volvo-Kombi merkten wir jedes Schlagloch.

Ich empfehle aber auch, Rastplätze mit dem Hund in Belgien zu vermeiden. Auf dem Rückweg musste Nelly raus und so hielten wir am nächsten Rasthof. Dort lag nur Müll herum: Glasscherben, Folien, Papier und Essensreste. Der nächste Rasthof sah genauso aus. Hier wäre es wirklich besser, vor dem Grenzübertritt, entweder in Deutschland oder in Frankreich, die Hunde noch einmal raus zu lassen, damit sie sich lösen können.

In Frankreich machte mir das Autobahnfahren dann richtig Spaß! Für die Fahrt auf den Autobahnen muss man Mautgebühren entrichten und dementsprechend wenig Verkehr ist dort unterwegs. Zusätzlich gibt es dort auch noch eine Geschwindigkeitsbegrenzung bei 120 Stundenkilometern. Somit kann man ganz gemütlich über die Autobahn zockeln und braucht sich keinem großen Stress aussetzen.

Die Mautgebühren müssen am Schalter in bar bezahlt werden. Am ersten Schalter holt man sich aus dem Automaten ein Ticket und nach einer gewissen Wegstrecke kommt ein weiterer Schalter, wo das Ticket eingelesen wird und man die Maut entrichten muss. Insgesamt beliefen sich diese Kosten auf gut 30,- Euro.

Da wir ja erst am nächsten Morgen in Mont Dol erwartet wurden, machten wir natürlich oft genug Pause. Natürlich waren die Runden mit dem Hund begrenzt. Hin und wieder konnte man das Gelände des Rasthofes verlassen, endete aber oft im Dunkeln auf irgendeinem Feld. Diese Pausen nutzte ich dann auch, um mich das ein oder andere Stündchen aufs Ohr zu legen. Doch mehr als eine Stunde konnte man den Wagen nicht in der Kälte stehen lassen. Das Thermometer hatte sich so um den Gefrierpunkt eingependelt und warnte immer wieder vor Straßenglätte.

Nach zwei ausgiebigen Pausen mit Laufen für Nelly und schlafen für mich, näherten wir uns im Morgengrauen dem Städtchen Mont Dol. Langsam ging die Sonne auf und es gab kein Wölkchen am Himmel. Das Wetter war gut und es hielt sich fast über die komplette Woche in der Bretagne. Zwar war es recht kühl bei um die 8° C und windig, aber dafür gab es den ganzen Tag Sonne!

Dogs on Tour

5
Mag ich
Mittwoch, 2010-04-14

Ich weiss ja nicht, ob euch bekannt ist, dass ich seit fast drei Jahren für den Haustieranzeiger arbeite. Monat für Monat schreibe ich rund 8.000 Zeichen rund um die Erziehung und Haltung unserer Hunde!

In diesem Monat habe ich mich um den Urlaub mit dem Hund gekümmert. In “Dogs on Tour” biete ich einen LEitfaden an, was man bei Reisen mit dem Hund so alles beachten sollte.

Der Link tum Artikel führt euch zum Online-Verlag PEO, bei dem so einige meiner Publikationen erschienen sind. Aber nun Schluss mit der Selbstbeweihräuchereung und ab zum Artikel:

Dogs on Tour

Lekkaschmekka

5
Mag ich
Donnerstag, 2010-04-08

Das Angeberstöckchen

3
Mag ich
Mittwoch, 2010-04-07

Hunde lieben aus irgendeinem Grund Stöcke! Auch Nelly liebt sie. Wenn wir im Wald unterwegs sind und ich sie ableine, spurtet sie direkt los und sucht sich einen Stock.

Aber zumeist ist es nicht irgendein Stock – fast immer ist es ein halber Baum. Der wird dann mit viel Energie aus dem Unterholz gezerrt und ohne Ende angeknurrt.

Hat sie ihn dann endlich mittig mit der Schnauze packen können, präsentiert sie ihn mir voller Stolz. Dabei reckt sie dann den Hals, dreht den Kopf von links nach rechts, soweit der Baum das zulässt, und knurrt ein wenig.

Es ist fast so, als wolle sie sagen:” Schau mal, was ich hier habe!” Gehe ich dann auf sie zu und tue so, als wolle ich ihr den Stock abnehmen, springt sie von mir weg und knöttert wieder. ÄTSCH, sagt ihr ganzer Körper!

Aber ich bin nicht der Einzige, den sie so behandelt! Jedem Hund, der vorbei kommt, zeigt sie voller Stolz ihren Angeberstock. Dort vollführt sie dir gleichen Sprünge, zeigt das gleiche Knöttern und läuft vor den Hunden weg. Nur das diese das so gar nicht interessiert.

Hier gibt dann Nelly auch schnell mit dem Posen auf. Nur bei mir ist sie da hartnäckiger. Mit jedem neuen Stock, den sie findet, fängt sie das Getue wieder von vorne an.

Köter sind echt Angeber! ;-)

 

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