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Archiv: Juli, 2010

Mit dem Hund in der Bretagne Teil 3 – Nelly und das Meer

3
Mag ich
Freitag, 2010-07-30

Für Nelly war es das erste mal, dass sie an eine Küste kam. Dementsprechend war für sie das Meer völliges Neuland und daher kannte sie Salzwasser auch noch nicht!

Natürlich war unser erster Weg am Ankunftstag, nachdem wir die nähere Umgebung von Mont-Dol in Augenschein genommen hatten, das Meer. Etwas weiter nördlicher von unserem Basislager lag an der Küste die Stadt Vivier-sur-Mer. Dorthin machten wir uns zu Fuß auf und folgten den kleinen Kanälen zum Meer.

Leider herrschte Ebbe! Aber das kann man sehen, wie man will. Für die Hunde wurde der Strand somit unheimlich weit und sie konnte unangeleint alles selber erforschen. Einzig ein paar Traber mit ihren Pferden kamen vorbei und so musste Nelly nur kurz an der Leine laufen.

Sie hatte einen Heidenspaß durch den Schlick und den Sand zu laufen. Mit ihren zwei Hundebuddies konnte sie weit laufen und toben. Ohne Leine und fast grenzenlos ging es für die Hunde am Strand entlang.

Nach einer Weile bekam dann Nelly endlich Durst. Natürlich probierte sie das Salzwasser, dass in kleinen Bächen und Rinnsalen auch bei Ebbe vorhanden war. Dort zeigte sie sich aber nicht wirklich davon beeindruckt, dass das Wasser hier salzig schmeckte. Sie verzog zwar ein wenig das Gesicht, aber im Großen und Ganzen hielt sie immer wieder an und probierte es von neuem!

In Vevier-sur-Mer machte wir am Hafen auch eine Touristeninformation ausfindig. Dort versorgten wir uns mit allerhand Prospekten, die zum Teil auch auf Deutsch waren, mit interessanten Zielen in der Nähe. Der Mitarbeiter machte uns Vorschläge zu Wandertouren, die wir dort unternehmen konnten.

Leider scheint er aber ein paar Entfernungen ein wenig falsch einschätzen zu können! Für unseren Ausflug zum Mont-St.-Michel zeigte er uns eine Tour, die als Rundweg fast 50 km lang war. Dies ist für eine Tagesetappe mit Hund schon Schwerstarbeit.

Etwas weiter östlich von Vivier-sur-Mer liegt Cherrueix. Dies war unser Ziel am letzten Tag unseres Aufenthaltes in Mont-Dol. Es wurde für die Hunde die letzte große Runde vor der Heimreise und da sollten sie nochmal richtig Gas geben können.

Zuerst wanderten wir am Strand weiter nach Osten, um die Zigeunerkapelle von St. Anne zu finden. Diese war das eigentliche Ziel der großen Wanderung die man uns in der Touristeninformation empfohlen hatte. Sie erwies sich aber am Mont-St.-Michel als zu weit. Aber von Cherrueix war sie innerhalb einer guten Stunde zu erreichen. Leider war sie nicht geöffnet und so zogen wir wieder Richtung Westen auf Cherrueix zu.

Dort angekommen schauten wir uns noch ein paar Windmühlen an, die restauriert jetzt in privater Hand waren. All dies konnten wir sehr gut über den Strand erreichen und so hatten die Hunde wirklich viel Raum, um sich auszupowern. Dabei war Nelly aber sehr gut steuerbar. Während der Ebbe lief sie zwar weiter weg in den Schlick. Aber sie verlor mich nie aus den Augen. Auch als ihre zwei Buddies mal tiefer in den Norden vordrangen, blieb sie bei mir und jagte lieber ein paar Möwen.

Nelly und das Meer

Surfen Hunde freiwillig?

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Mag ich
Donnerstag, 2010-07-29

… Wauwi rockt das Ding! Bei der Coronado Bay Resort Surf Dog Competition

Du bist auf der Suche nach einem neuen Hobby für dich und deinen Lieblingsköter? Wie wäre es denn mit Surfen?
Gut, das Meer ist bei uns nicht gerade vor der Tür, aber es ist doch Urlaubszeit. Und wenn Herrchen sich schon aufs wackelige Board stellt kann Köter doch gleich mit.

Wenn ihr fertig geübt habt, könnt ihr bei der Surf Dog Comeptition mitmachen. Die findet nämlich jährlich in Californien statt. Tolle Eindrücke gibts bei Flickr.
Diese tollen Schwimmwesten für Hunde finden wir super. Den Hund der es mit Freude mach sicher auch, aber kritisch zu Hinterfragen bleibt einfach: Surfen Hunde freiwillig?

[via hunde-bar.de]

Gekühlt durch den Tag

6
Mag ich
Montag, 2010-07-19

Von Kühlmatten, Pools und Eis

In der Kürze liegt die Würze:
Hier also in aller schnelle ein paar nützliche Tipps für tierische Abkühlung:

Dog Cooler Kühlmatte- für Hitze empfindliche Hunde
„Die Kühlmatte ist mit einem speziellen Silikat gefüllt, das Wasser über lange Zeit speichert. Die Matte wird einfach für 20 Minuten in Wasser gelegt und hält dann 3-5 Tagen kühl.“

Das Planschbecken für den Lieblingsköter macht bestimmt nicht nur dem Vierbeiner spaß … und sorgt definitiv für Abkühlung!

Und nach soviel Abkühlung darf ein leckeres Eis natürlich nicht fehlen:
Gelato por Cani – Dogissimo. Lekka!

Hund und Kind – Die Grundlagen

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Mag ich
Sonntag, 2010-07-11

Nach den gehäuften Beißvorfällen von Hunden gegenüber Kindern, habe ich für den Haustieranzeiger 08-2010 nochmals die wichtigsten Grundlagen für eine konflikt- und stressfreie Beziehung zwischen Hund und Kind zusammengetragen. Bei PEO könnt ihr euch den Artikel als Download herunterladen oder online lesen:

Hund und Kind – Die Grundlagen

Ferdi und die Hitze

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Mag ich
Dienstag, 2010-07-06

Wir haben einen kleinen Jackrussel Terrier namens Ferdinand. Seine Freunde und damit auch wir dürfen ihn Ferdi nennen. Ferdi ist ballverliebt oder eigentlich sogar ballverrückt. Inzwischen ist Ferdi schon etwas älter und ruhiger geworden nur was die Ballverrücktheit angeht, da benimmt er sich immer noch wie ein junger Hund.
Gestern Nachmittag ist mein Mann mit Ferdi spazieren gegangen. Natürlich mit Ball, damit Ferdi viel rennen muss. Kaum sind die beiden wieder zu hause angekommen, bettelt Ferdi: “Weiterspielen!” Das Ritual beim Ballspielen zu hause ist festgelegt. Es wird mit zwei Tennisbällen gespielt. Mein Mann wirft den ersten Ball, Ferdi hinterher, er muss ihn in der Luft fangen oder spätestens beim Wieder – Hoch – Springen nach dem ersten Bodenkontakt des Balles – so lautet offensichtlich der Auftrag, den Ferdi sich selbst gestellt hat. Dann rennt er mit dem Ball zu meinem Mann und wirft ihm den Ball vor die Füße; in diesem Moment muss mein Mann den zweiten Ball werfen. Die Spielregeln folgen den Regeln vom ersten Ballwurf und so geht das ohne Pause weiter. Nach etwa zehn Minuten beendet dann mein Mann das Spiel zur großen Enttäuschung von Ferdi. So war es auch gestern nach dem Spaziergang. Anschließend ging Ferdi noch an unseren Teich und trank Wasser. Dann gingen beide ins Haus. Nach etwa drei Minuten rief mein Mann: “Komm mal, der Ferdi ist ganz komisch!” Ich eilte herbei, Ferdi stand da und buckelte. Krämpfe drückten seine Körper zusammen und ließen ihn wieder frei. Er buckelte wieder, er versuche einen Schritt zu machen, aber seine Hinterbeine funktionierten nicht, sie blieben gegrätscht und steif. Sein Gehabe erinnerte mich an Szenen, die ich im Fernsehen gesehen hatte, von Kühen, die vom Rinderwahn geschüttelt wurden. Nun erbrach Ferdi in mehreren Wellen eine riesige Menge Wasser. Ich sagte: “Wir müssen unsere Tierärztin rufen.” Die Praxiszeit war schon vorbei, glücklicherweise erreichten wir die Ärztin noch über die Notrufnummer. Sie meinte, dass es die Hitze sein könnte. Um seine Körpertemperatur abzusenken, sollten wir ihn in feuchte Tücher wickeln. Wenn es in einer Viertelstunde nicht besser wäre, dann sollten wir in die Notaufnahme der Tierklinik gehen. Wir packten Ferdi in seine Reisetasche und trugen ihn vorsichtig in den kühleren Keller. Wir setzten ihn auf den kühlen Steinboden, legten feuchte Handtücher auf ihn drauf, streichelten ihn und redeten ihm gut zu. Mit offenen Maul, rasend schnell hechelnd, schaute er uns an. Dabei schien sein Körper zu zittern, so schnell war sein Herzschlag. Nach etwa fünf Minuten nahm das Hecheln wieder normale Formen an, danach beruhigte sich auch der Herzrhythmus wieder und nach genau einer Viertelstunde war der Spuk vorbei. Ferdi raste die Kellertreppe hinauf, rannte in den Garten und wartete mit einem Tennisball im Maul auf das nächste Spiel. Die Erfolgsstory meldeten wir unserer Tierärztin. Sie gab uns noch einen wichtigen Tipp: Bei dieser Hitze überhaupt keine Bewegung und in den nächsten Stunden auch keine Nahrung.

 

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